Mobile Passwortspeicherung - oder die schwierige Balance zwischen Bequemlichkeit und Sicherheit

Schließen Sie Ihr Auto oder Ihre Haustür ab, oder lassen Sie alles offen, weil das einfach bequemer ist, wenn Sie später wieder hinein wollen? Natürlich ist das unter unseren heutigen Lebensverhältnissen eine dumme Frage. Obwohl - ganz so dumm vielleicht doch nicht, wenn man sie vor dem Hintergrund der ständig an uns herangetragenen Bitte stellt, man möge doch endlich die Passworte unserer Anwendungen auf dem Handy speicherbar machen.

Natürlich schützen wir alle sensiblen Anwendungen mit sicheren Passworten. Und weil sie sicher sein sollen, sind sie natürlich auch meistens nicht ganz einfach zu merken.

Bei stationären Computern einschließlich Laptops, ist das kein wirkliches Problem, gibt es doch zahlreiche Hilfsmittel wie Passwortspeichersoftware und natürlich die Zugangsdaten-Speicherfunktion der Browser.

Etwas anders stellt sich die Lage bei mobilen Geräten dar. Die Browser auf Smartphones und Tablets erlauben meistens nicht die Speicherung von Zugangsdaten und dafür gibt es millionenfach gute Gründe.

Warum gleich so viele? 

Das ist schnell erklärt. Von den rund 7 Mrd. aktiven Einheiten im Jahr 2013 werden answerwiki zufolge jährlich 350 Millionen verloren oder gestohlen. Und da jedes dritte Gerät nicht durch Passworte geschützt ist, werden also so um die 120 Millionen Mal im Jahr viele persönliche Daten für Unbefugte zugänglich.

Stellen Sie sich einmal vor, da wären dann im Browser auch noch alle Zugangsdaten zu Ihrem Bankkonto oder anderen sensiblen Daten gespeichert. Vielleicht wird es mit dieser Erklärung für Sie etwas leichter, zu akzeptieren, dass es mit der Speicherung der Zugangsdaten im mobilen Browser nicht klappt.

Oder sollten wir besser schreiben noch nicht klappt? Denn Chrome für Android bietet erstmals die Möglichkeit, auf die im stationären Computer hinterlegten Zugangsdaten mobil zuzugreifen. Das setzt allerdings voraus, dass Ihre Zugangsdaten nicht mehr lokal bei Ihnen sondern auch zentral bei Google gespeichert werden. Damit haben Sie und natürlich die NSA es viel bequemer. 

Autor: Joachim Geffken     Thema: Datensicherheit und Datenschutz, Apps und mobile Anwendungen

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