Realismus siegt - was wird mit der Umsetzung?

Mit knapp 85 bis 90 Prozent haben die Vertreter des deutschen Golfsports soeben den einzelnen Komponenten einer zukunftsorientierten Strategie für die wirtschaftliche Entwicklung der Clubs und Anlagen zugestimmt. Das war ebenso überfällig wie in seiner Einmütigkeit überraschend. Der Vollzug der Beschlüsse durch die Verbände wird sicher zügig erfolgen. Bleibt die Frage, ob die Chancen vor Ort bei den einzelnen Golfanlagen ebenfalls ebenfalls durch eine zeitnahe und erfolgversprechende Umsetzung wahrgenommen werden.

Die von der Verbandsführung ausgearbeiteten Vorschläge für den 97. Verbandstag des DGV wurden eigentlich erst durch die umfassende Erläuterung von Vorstand Alexander Klose auf breiter Basis als ein in sich logisches und stringentes Konzept zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Clubs und kommerzielle Betreiber von Golfanlagen verständlich. Insofern hätte eine umfassendere schriftliche Darstellung vorab wahrscheinlich manche Aufregung im Vorfeld erspart und vielleicht sogar zu noch besseren Abstimmungsergebnissen geführt.

Egal. Mit einer Zustimmung im 85 bis 90 Prozent-Bereich ist eine breite Einsicht erkennbar, dass Greenfee-Differenzierung und eine Abkehr vom nie funktionsfähigen System der bisherigen Ausweiskennzeichnung hin zu einem auf die Einzelmitglieder abgestellten Regionalkennzeichen die bessere geeignete Strategie in einem extrem ausdifferenziertem und heterogenem Markt sein könnte.

Warum "könnte" und nicht "wird"?

Des Schreibers Skepsis speist sich aus über zwei Jahrzehnten Erfahrung mit der Neigung der Anbieterseite, auf veränderte Markterfordernisse zu reagieren. Als Beispiel sei nur das Beharren von etwa der Hälfte aller Golfanlagen auf teetimelosem Spielbetrieb genannt. Dahinter steckt nur selten ein definiertes betriebswirtschaftliches Kalkül oder eine klar herausgearbeitete Angebotsdifferenzierung im Hochpreissegment, sondern Umsetzungsprobleme in mitgliedergeführten Vereinen oder traditionsgeleitetes Beharrungsvermögen von Vereinsvorständen.

Also bei solcher Skepsis wird man wohl mit Interesse abwarten müssen, wann eine marktgerechte Greenfeedifferenzierung einhergehend mit einer Annäherung an eine betriebswirtschaftlich gebotene Preisgestaltung tatsächlich zu beobachten sein wird. 

Wenn es soweit ist, dann dürfte auch die Basis für die schon lange von uns und auch unserem Kollegen Axel Heck von PC CADDIE://online angeregten Einführung von Yield Management Techniken in der Greenfee-Preisgestaltung etwas besser geworden sein.

Bis dahin wird es aber wohl noch vieler Managementberatungen, wie sie der Deutsche Golfverband seinen Mitgliedern anbietet, und mancher Fachseminare von GMVD, BVGA und der von uns veranstalteten GolfHnowHow@Night Serie bedürfen. 

Wir bei GKMB und die Handvoll der anderen hier hilfreichen Dienstleister werden auf jeden Fall mit Werkzeugen und Ratschlägen bereit stehen, um aus guten Beschlüssen auch gute Ergebnisse zu machen.

Autor: Joachim Geffken     Thema: Golf, ClubWebMan, Marketing

DGV Präsident Klaus Kobold beim DGV Hearing

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