Spam & Viren in Facebook - Wie Sie sich schützen

Über soziale Netzwerke, wie auch Facebook, werden oft Spam und Viren verbreitet. Dabei handelt es sich entweder um einen einfachen Scherz, um nervige Werbung oder aber um gefährliche Schadsoftware. Gründe hierfür können sein, dass der Urheber Aufmerksamkeit oder Geld durch Werbeinhalte verdienen möchte. Auf diese Dinge sollten Sie achten um Ihre Nerven zu schonen.

Allgemein sollten Sie auf Rechtschreibung und Grammatik in Beiträgen achten. Spam zeichnet sich durch viele Rechtschreibfehler, einen fragwürdigen Satzbau, ausschließlich Großschreibung und mehrfache Satzzeichen aus. Zusätzlich sollten auch Firmennamen exakt geschrieben sein. Falls ein Post in Englisch verfasst sein sollte, muss es sich nicht gleich um einen Schädling handeln, solange der Publisher zuvor auch englische Beiträge geschrieben hat. Sollte die Sprache von der Regel abweichen, seien Sie vorsichtig. Zuletzt ist auf das Design einer Seite zu achten. Treffen Sie hier auf andere Schriftarten, Farbtöne, Absätze oder andere Unregelmäßigkeiten, die Ihnen auffallen, kann es sich um Spam handeln.

Eine weitere Falle verbirgt sich hinter Falschmeldungen und Warnungen, die während des Surfens auftauchen können. Solche Nervtöter können beim Hinzufügen von Kontakten oder beim “Liken” einer Seite auftreten. In vielen Fällen werden Sie aufgefordert, die Nachricht an andere Kontakte weiterzuschicken. Um die Aufmerksamkeit des Lesers, beziehungsweise des Betrachters, zu erhalten, transportieren solche Nachrichten oft emotionale Themen, wie Tierquälerei, Missbrauch oder andere Themen, die einen großen Teil der Leserschaft ansprechen sollen. Hinter dieser Fassade versteckt sich nur zu oft nerviger Spam.

Noch zu beachten sind angebliche Skandalvideos. Hier verspricht der Post das vermeintliche Abspielen des Clips. Der Link führt jedoch nicht zum Video. Bevor man das Video anschauen kann, muss zuerst eine Anwendung autorisiert oder eine Seite über Facebook mit “gefällt mir” gekennzeichnet werden. Durch die Au­then­ti­fi­ka­ti­on kann sich das Video im Namen des Users selbstständig über Facebook verbreiten. Falls der Link auf eine externe Seite verweist, kann es zum Herunterladen von schädlicher Software, wie Viren und Trojaner, führen. Diese unerwünschte Software kann nur durch das Herunterladen auf Ihr System gelangen, nicht durch einfache Interaktion über Facebook, wie etwa das Annehmen von unbekannten Kontakten.

Auch auf gefälschte Facebook-Nachrichten müssen Sie acht geben. Facebook versendet je nach persönlichen Einstellungen Mails an seine Benutzer. Betrüger fälschen diese Mails gerne. Erkennen können Sie diese Links daran, dass sie nicht auf einen Facebook-Server verweisen. Stattdessen verweisen sie auf Webseiten mit infizierten Downloads oder gefälschte Facebook-Seiten, auf welchen man persönliche Daten preisgeben soll. Mithilfe dieser Daten können dann Betrüger den Account kapern und ihn missbrauchen.

Als letztes wollen wir an dieser Stelle noch auf die falschen Facebook-Anwendungen eingehen. Sie bieten zum Beispiel ein Freischalten sogenannter “geheimer” Facebook-Funktionen, wie das Ändern der Farbe, an. Der Gedanke hinter diesen Anwendungen ist, Zugriff auf persönliche Daten zu erlangen, um private Nachrichten zu verschicken oder Posts unter falschem Namen zu verfassen. Auf diesem Weg verbreiten sie unerwünschte Inhalte weiter. E-Mail-Adressen werden gesammelt und für Werbezwecke an Drittanbieter illegal weiterverkauft.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob der Post oder die Nachricht gefährlich ist, können Sie die Überschriften auf “www.google.de” eingeben, um Hinweise zu erhalten. Oft sind schon vor Ihnen mehrere Personen betroffen, die Ihnen sofort weiterhelfen können. Es gibt auch die Möglichkeit die Internetseite “www.mimikama.at” zu besuchen, auf der tägliche Berichte über Facebook Betrugsfälle aufgelistet werden.

Autor: Tanja Ernst, Tobias Maier     Thema: Social Media, Datensicherheit und Datenschutz, Apps und mobile Anwendungen, Allgemeine Tipps für Autoren und Redakteure, ClubWebMan

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